15. April 2026
Bestandsaufmaße und Schadenskartierungen
Ein Thema was insbesondere dann immer aufkommt, wenn eine Sanierung oder ein Hauskauf/Hausverkauf ansteht sind Bestandsunterlagen.
Die wenigsten haben noch aussagekräftige Bestandspläne von Ihrem Gebäude.
Was ist dann der erste Schritt?
Oftmals finden sich noch Bestandsunterlagen bei dem jeweiligen Bauamt. Aber auch dort sind häufig die Unterlagen nicht vollständig vorhanden oder es gab verschiedene Umbauten, die so nichtmehr in Gänze nachvollziehbar sind.
Dann ist es meistens sinnvoll den Bestand nochmal aktuell aufzunehmen und dies gleich in Verbindung mit einem genauen digitalen Aufmaß.
Hierzu wird mittels Laserscan, Detailmessungen vor Ort und Fotos das Gebäude genau eingemessen und
in dem jeweiligen Detaillierungsgrad auf Plänen abgebildet.
Die Hilfsmittel sind hier sehr vielfältig:
Handaufmaße bei kleinen Bereichen, Photogrammetrie für Fassaden oder 3d-Scans von komplexen Gebäudestrukturen.
Insbesondere für Sanierungsplanungen ist die digitale Bauaufnahme ein wichtiges Werkzeug.
Direkt vor Ort mit aufgenommen werden Gebäudeschaden, die später in einer Schadenskartierung aufgezeigt werden.
Eine Schadenskartierung ist dabei mehr als ein paar Fotos: Sie dokumentiert Art, Umfang, Ursache und Position der Schäden im Gebäude. Risse, Feuchtebereiche, Holzschäden, Befall, Abplatzungen oder bauliche Unstimmigkeiten werden systematisch erfasst, in den digitalen Plan eingetragen und nachvollziehbar beschrieben.
Das Ergebnis ist ein präzises Bestandsmodell, in dem nicht nur die Gebäudemaße stimmen, sondern auch die relevanten Schadstellen eindeutig verortet sind. Für jede spätere Sanierungsplanung ist das entscheidend.
Planer, Handwerker oder Statiker sehen auf einen Blick, wo Probleme liegen, wie groß ihr Einflussbereich ist und welche Bauteile betroffen sind.
